Indie-Links der Woche

Das Thema E-Books und Self-Publishing ist in aller Munde, ich habe ein paar Links zu Artikeln und Diskussionen der vergangenen Tage hier zusammengefasst:


Im Börsenblatt meldet sich Eliane Winter, Projektmanagerin E-Book bei Droemer-Knaur, zum Thema zu Wort. Frau Winter ist (natürlich) der Meinung, dass nur ein bei einem Verlag veröffentlichtes Buch auch ein gutes Buch ist:

[…] kann der Leser davon ausgehen, dass ein von einem renommierten Verlag ins Programm genommenes E- oder P-Book gewissen Qualitätsansprüchen standhält – ein Urteil, das er sich bei einem Werk, das ihm vom Autor direkt angeboten wird, selbst bilden muss. 

Heißt das jetzt, dass ich jedes Buch, das in einem Verlag erschienen ist, gut finden muss? Oder darf ich mir meine Meinung auch über diese Bücher weiterhin selber bilden…


Auch der Herr Buckstern (oder Buchleitner) tut in einem Artikel auf seinem Blog kund, dass Verlage ganz unbedingt gebraucht werden, um gute Bücher zu verlegen. Na, es darf ja jeder seine Meinung haben. Es wäre allerdings nicht nötig gewesen, Indie-Autoren derart abwertend abzukanzeln.

Die sehr interessante und toll zu lesende Gegenmeinung von Stefan Holzhauser findet sich auf dessen Seite PhantaNews.


Peter Marnet berichtet auf seinem Blog über die Plattform bookrix. Sehr interessant die Kommentare der beiden Autorinnen Carol Greyson und Annemarie Nikolaus.


Gerhard Borck erzählt bei literaturcafe.de wie er sein Sachbuch „Affenmärchen“ selbst verlegt hat und lässt an seinen Erfahrungen teilhaben.


englischsprachige Artikel:

In England hat es wieder mal eine Indie-Autorin geschafft. Von Verlagen abgelehnt hat sie ihren Roman als Kindle-Edition um 96p (umgerechnet € 1,10) angeboten, dafür kräftig via Social Networking Werbung gemacht und innerhalb kürzester Zeit 50.000 E-Books verkauft.

…und dann hat ihr ein Verlag einen Deal über 4 Bücher angeboten. Hm. Jetzt ist sie aber keine Indie-Autorin mehr…


Der „Untergang des guten Buches“ und was ein gutes Buch ausmacht, wird hier diskutiert.


Indie-Autoren dürfen die strengen Regeln des (amerikanischen) Romance-Genres brechen. Na klar, wer soll ihnen etwas vorschreiben? Frischer Wind für das Genre! HIER nachzulesen.


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