Indie-Links der Woche

Das Thema E-Books und Self-Publishing ist in aller Munde, ich habe ein paar Links zu Artikeln und Diskussionen der vergangenen Tage hier zusammengefasst:


Die Welt online titelt: Das Buch stirbt auf Raten

David Gray und Peter Marnet „unterhalten“ sich über die „fehlende Mitte“ der Indie-Szene.

Marc Ritter erklärt auf seinem Blog seine „5 Thesen zum Umgang von Autoren mit E-Books„.

Amazon eröffnet einen speziellen Indiebook-Store. Unter der Rubrik „Kindle Indie Books“ wird man nur Bücher von Indie-Autoren finden, berichtet e-book-news HIER. Löblich! Aber leider vorerst nur mal in Amerika.

Für die englischsprachigen Kindle-Kunden bietet Amazon nun auch eine Art Social Networking Plattform, berichtet der buchreport.


englischsprachige Artikel:

Der deutschsprachige E-Book-Markt ist davon ja noch weitgehend verschont, aber die Gier und die Geschäftemacherei treiben auf dem englischsprachigen E-Book-Markt bereits die hässlichsten Blüten. So habe ich ja schon vielfach in den englischsprachigen Bücherblogs gelesen, dass immer wieder Plagiats-Fälle aufgedeckt werden.  Sog. „Autoren“ versuche da mit den (gestohlenen) Werken von anderen schnelles Geld zu machen. Da werden Plot-Ideen kopiert, Passagen aus anderen Büchern, zum Teil sogar ganze Romane wo nur die Namen ausgetauscht werden!

Ganz findige – und dreiste – Personen schreiben sogar E-Books darüber, wie man am besten E-Books kopiert und damit Geld macht. Das eignet sich hervorragend für den Sachbuch-Markt, da kann man dem interessierten Leser, der nach neuen Informationen sucht, schnell das Geld aus der Tasche ziehen, sagen sie. Der mündige Leser wird sich aber dann wohl zu Recht beschweren, dass er für zwei Bücher gleichen Inhalts (nur mit anderem Titel und anderem Verfasser) bezahlt hat. Die fiesen Geschäftemacher (sog. „Kindle-Spammers„) haben aber wohl nicht damit gerechnet, dass Amazon diesem Treiben einen Riegel vorschieben wird, die Bücher aus dem Programm löscht und die Content-Kopierer abmahnt.

Artikel dazu:
in der Online-Ausgabe der New York Times
im Online-Magazin Tele-Read

Diskussion dazu:
in einem amerikanischen Online-Marketing-Forum 


Autor Joe Konrath räumt auf seinem Blog mit den lahmen Argumenten gegen E-Books auf.


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